Sandmännchen-Skulptur auf der Rathausbrücke in Erfurt (Foto: Andreas Praefcke)
Der Däne Hans Christian Andersen lieferte im 19. Jahrhundert mit seinem Märchen “Ole Lukooje” (“Augenschließer”) das Vorbild für die wohl berühmteste deutsche Trickfilmfigur: Das Sandmännchen. Im Frühjahr 1959 entwickelte die Puppengestalterin Johanna Schüppel diese Figur. Der Sender Freies Berlin (SFB) hatte im gleichen Jahr die Idee, mit einem Sandmännchen zu starten, wovon die Verantwortlichen beim DDR-Fernsehsender DFF gehört hatten. Und prompt gab es zwischen Ost und West einen Wettlauf, wer zuerst mit dem Sandmännchen auf Sendung geht.
Prestige ist alles und so gelang es dem DDR-Fernsehen tatsächlich am 22. November 1959 auf Sendung zu gehen. Nur wenige Tage später, am 1. Dezember, strahlte der SFB seine Version aus.
Seitdem hat der Sandmann Geschichte geschrieben. Über 1800 Kurzfilme wurden bisher gedreht. Auch verkehrstechnisch ist der kleine Kerl mächtig auf Draht und beherrscht das Führen von über 200 Fortbewegungsmitteln, mit denen er zu den Kindern kommt.
Heutzutage läuft der Sandmann zu folgenden Zeiten:
Wie weiße Pelzmützen bedeckt der Schnee die Gipfel der malerischen Berge und bildet einen Kontrast zum strahlend blauen Himmel. Wie weißer Puderzucker legt er sich sanft über die Wipfel der Tannenbäume, die leise ächzend am Berghang stehen. Langsam spazieren Wanderer durch den knirschenden Schnee und genießen die saubere frische Luft an einem sonnigen Tag. Ab und zu huscht ein Langläufer nebenan in der Loipe vorbei und gibt wie eine Dampflok kleine Atemwolken von sich. Keine Almkuh wagt es, mit ihrem Gebimmel diese Idylle zu stören.
Schnee im Winter ist einfach schön. IN DEN BERGEN IM URLAUB!
Da sitzen wir nun. Im Boxring. Alle vier Ecken besetzt. Ecke 1 die Bevölkerung, Ecke 2 die Experten, Ecke 3 die Politiker und Pharmaindustrie und Ecke 4 das Virus. Letzteres grinst blöd.
Die Warnungen besorgter Mediziner vor einer Massenimpfung mit den neuen Impfstoffen haben Wirkung gezeigt. Erst schien es, dass niemand auf sie hören will, aber nun hat die einseitige Informationspolitik von Bund und Ländern doch ein Gegengewicht bekommen.
Huiiii, der Matthias der Wagemutige. Was hat er da heute gesagt? Er fordert Versönung mit den SED-Erben. Platzeck hat sich nach der Landtagswahl im Bundesland Brandenburg Ende September aufgrund des Wahlergebnisses dazu entschlossen, die Große Koalition mit der CDU nicht weiter zu führen sondern wie in Berlin ein rot-rotes Bündnis aus SPD und DIE LINKE einzugehen.
Kaum hatte Platzeck seine Abkehr geäußert, bekam Brandenburgs CDU-Landesvorsitzende Johanna Wanka einen “Tobsuchtsanfall” und schimpfte über ihren jahrelangen Koalitionspartner. Schön, wenn sich politische Weggefährten in solchen Situationen derart prima outen. Besser kann man hinter die Fassade kaum blicken. Sie bezeichnete seine Entscheidung mit den Erben der Verantwortlichen der DDR in die Regierung zu gehen als “menschlich enttäuschend” und seine Entscheidung für Koalitionsverhandlungen mit den LINKEn als “Verrat” an den Menschen von 1989. Sie sagte u.a. “Es ist wirklich traurig und dramatisch, dass wir jetzt hier ein rot-rotes Experiment haben.” (Q: CDU-Website)
Heute ist es wieder so weit: Tausende Dreikäsehochs Kinder tyrannisieren besuchen die bucklige liebe Nachbarschaft, um in niedlicher Verkleidung mit Standardsprüchen innovativen Gedichten in der Hoffnung auf
a) Halloween-Kenntnis
b) Vergesslichkeit
c) gefüllte Vorratskammer ungesundes Essen leckere Süßigkeiten zu erbetteln erhaschen. Hat der Nachbar keine Ahnung von diesem Fest, keine Bonbons parat oder erinnert sich daran, dass die liebe Kinderschaar das ganze Jahr über kaum einmal gegrüßt oder durch Lärm und Streiche ihn an den Rande des Wahnsinns getrieben hat, wird ihm dass dann möglicherweise mit einem vollgestopften Briefkasten oder bekrakelter Tür vergolten. Tolles Fest.
Aber nein, so böse sind die Berliner Kinder natürlich nicht. Berliner Kinder sind alle total artig, die Nachbarn sowieso und Süßigkeiten gibt es in dieser Stadt voller glücklicher und harmonisch zusammenlebender Menschen in Hülle und Fülle. Und um die Feierlichkeiten kontrolliert in die richtigen Wegen zu leiten, ne, zu unterstützen, ne, besser kommerziell ausbeuten zu können… auch nicht gut… an diesem Tag für die Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen, gibt es heute in der ganzen Stadt lustige Halloween-Feste mit Schminken und Gruppengruseln! Na dann: Viel Spaß!
Heute war Premiere bei der Verkündung der neuen Arbeitslosenzahlen – erstmalig veröffentlicht unter dem neuen Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU). Als ich mich letztens über die irrwitzige Schönrechnerei der Arbeitslosenquote geärgert habe, habe ich begonnen, die tatsächliche Quote anzuschauen. Dafür reicht es nicht, die Pressemeldung der Bundesagentur für Arbeit zur Kenntnis zu nehmen, sondern man muss in den Monatsbericht schauen. Mittlerweile habe ich die richtige Tabelle ausfindig gemacht und die Zahlen einmal selber zusammengepuzzelt.
Das Leben ist schon paradox. Kaum beschäftige ich mich ein klitzekleines bisschen intensiver mit Alltagsdingen, wie zum Beispiel der Lebensmittelkennzeichnung, schon werden scheinbar auch meine Augen geschärft. Bei den folgenden Einkaufstouren fiel mir das alles noch mehr auf als vorher, obwohl sich eigentlich nichts geändert hatte. Die geschärften Augen blieben dann tatsächlich beim Herumsurfen (natürlich auf der Suche nach etwas ganz anderem) an einem Link hängen, der zu einem Flyer zum Thema Lebensmittel-Werbung von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz führt.
Am Wochenende habe ich mal wieder ausgemüllt und bin auf alte Studienergebnisse von Ende der 90er Jahre gestoßen. “Neueste” Erkenntnisse zu Sex, Schwangerschaft, Babies. Ich weiß gar nicht, ob die sich mittlerweile überholt haben. Aber ich denke, ich gönne mir mal den Spaß und lasse ein paar Sachen hier gucken. Vielleicht findet es ja jemand interessant (alles ohne Gewähr! ):
Bei meiner letzten Zugfahrt habe ich die mobile Hebebühne für Rollstühle bei den ICEs einmal live sehen können und wollte dazu eigentlich einen extra Artikel schreiben. Der kommt auch noch, nur habe ich noch keine Zeit gehabt, genauer zu recherchieren. Dafür kann ich einige Wort zum Berliner Nahverkehr verlieren. Dort hat sich in den letzten 20 Jahren sehr viel getan. Damals endete insbesondere für Rollstuhlfahrer die Mobilität oft am Bordstein oder am Eingang der Bahnhöfe. Doch inzwischen wurde Jahr für Jahr in den Umbau der Bahnhöfe und natürlich auch in einen modernen Wagenpark investiert. Den Rest des Beitrags lesen »
Ich musste mir erst dreimal die Ohren putzen, als ich die Nachrichten der letzten Tage aus dem Dunstkreis der Koalitionsverhandlungen vernahmt. Dank Schuldenbremse höhere Schulden und weniger sparen! Die zukünftigen Regierungsparteien CDU/CSU und FDP haben im Wahlkampf Steuersenkungen versprochen und suchen nun krampfhaft nach Finanzierungsmöglichkeiten für negativ volle Kassen, die man mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen eigentlich erst wieder füllen müsste. Und nun auf einmal hat man einen goldenen Weg gefunden. Die zum Schutz vor überschlagender Verschuldung eingeführte Schuldenbremse macht es möglich!
… und ich bin nicht hingegangen. Dafür ca. 10.000 Fans – liest man. Gegen 16 Uhr startete Robbie Williams auf der Bühne vor der Max-Schmeling-Halle in Prenzlauer Berg sein Gratiskonzert, das erst kurz vorher als Neuigkeit des Jahres quasi Fans im Umkreis von 800 km in Euphorie versetzte. Oder so. Zumindest kamen sie von überall spontan nach Berlin und stellten sich teilweise schon um 6 Uhr morgens an. Die Konzertbesucher haben damit die Kunstbesucher des Neuen Museums mit ihren 3 Stunden Wartejogging locker mit 10 Stunden Wartemarathon in den Schatten gestellt. Meine FRESSE! Ein befürchtetes Verkehrs-Chaos geäußert von diversen Bedenkenträgern trat wohl nicht ein. Schließlich sind die Fans ja mit dem Robbie auch bissle älter und vernünftiger geworden, gell? Tja, Twens. Da wird man langsam ruhiger und es geht auf die Rente zu.
Nunja, wie gesagt, meine These: Gratis + Happening und die Berliner strömen hin.
eBay – die legendäre Internetplattform fürs Kaufen und Verkaufen – der Platzhirsch im Internet. Als die Plattform an den Start ging, entdeckten viele Privatverkäufer die Community für sich und reges “Tauschen” setze ein. Kindersachen, Bücher, Dachbodenfunde, Haushaltsauflösungen, Plüschtiertruhen, Sammlerstücke. Ich glaube, man kann mit Recht sagen, Privatverkäufer haben eBay groß und erfolgreich gemacht.
Doch mittlerweile scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Inzwischen werden ca. die Hälfte aller Waren durch professionelle Händler angeboten, die eBay als bequeme und zentrale eBusiness-Plattform nutzen. Ihre Umsätze machen einen Löwenanteil aus und wegen der eingerichteten Shops lassen sich Erträge vermutlich auch ganz gut prognostizieren als von den spontanverkaufenden Privatleuten.
Neueste Profitsteigerungsmasche “Bessermach-Aktion” von eBay ist es, Verkäufer zu zwingen, in bestimmten Produktkategorien ihre Artikel versandkostenfrei anzubieten.
Gerade noch einmal bin ich dem Tod von der Schippe gehüpft und habe als Mann tapfer unglaubliche 10 Tage Schnupfen überstanden. Wow. Von wegen, mit Arznei dauert eine Erkältung sieben Tage und ohne Arznei eine Woche! Was ist inzwischen passiert. Naja, die Welt hat sich weitergedreht…
Unglaublich, welche Traditionsmarken in letzter Zeit Insolvenz anmelden mussten: Arcandor, Escada, Hertie (Kaufhauskette), Junghans (Uhren), Märklin (Modelleisenbahnhersteller), Rosenthal (Porzellanhersteller), Pfaff (Nähmaschinen), Schiesser (Unterwäsche), SinnLeffers (Kaufhauskette), Woolworth. Das Zittern um Arbeitsplätze beherrscht die Beschäftigten. Tausender Jobs gehen bei den Sanierungen oder der Abwicklung drauf.
Jetzt drehen mal wieder alle frei. “Zwei-Klassen-Medizin” schreien die Gazetten und freuen sich über die umsatzstarke Schlagzeile. Die Schweinegrippe-Massenimpfung ist ohnehin ein sensibles Thema. Doch derartige Schlagzeilen auf der emotionalen Bugwelle des alten GKV/PKV-Konfliktpotenzials erscheinen mir in der momentanen Situation wenig hilfreich!
Stattdessen hätte man sachlich den Unterschied und die Hintergründe zu den verfügbaren Impfstoffen erklären können. Ich hatte deutlich den Eindruck, dass es wie schon beim Rucola stark um Profilierung und weniger um die Sache ging.
Ab morgen sollen wieder alle Strecken von der S-Bahn bedient werden (ohne die Linienführung S45 und S85). Das lange Warten der Spandauer hat dann ein Ende. Ich habe mich schon sehr gewundert, warum man sich mit dieser Strecke soviel Zeit gelassen hat. Andererseits fahren hier viele Regionalzüge.
Die Züge verkehren weiterhin mit weniger Wagen als normal und die Taktzeiten liegen weiter auseinander. Aber besser als gar nichts allemal. Angeblich sollen ab Montag 680 S-Bahn-Wagen von ca. 1100 im Einsatz sein.
Derweil hörte man kaum etwas von “nachhaltiger Aufklärung” oder “personellen Konsequenzen”. Es wurde eigentlich bisher nur punktuell etwas getan und ohne wirklich harte Konsequenzen für die betroffenen Chefs. So zumindest entsteht bei mir der Einsdruck. Und ich glaube auch nicht, dass sich nachhaltig etwas tut, sonst hätte man es längst getan. Für Aufklärung sollte man nicht so viele Monate benötigen. Ob zum Beispiel geschlossene Werkstätten wieder eröffnet und Personal eingestellt wird, bleibt weiterhin verborgen im Nebel. Vielleicht zaubert ja der Weihnachtsmann ein paar Alibi-Konsequenzen aus dem Sack?
Wir haben Mitte Oktober. Was passiert im Oktober normalerweise in Berlin? Es wird häßlich. Das Wetter schlägt aufs Gemüt. Gerade noch Sonnenschein, blauer Himmel, Vogelgezwitscher, leises Wiegen der grünen Bäume im warmen Wind und schwups: Regen, Regen, Wind, Regen, Kälte, Dunkelheit, hab ich schon Regen erwähnt? Mürrisch guckende eingemummelte Menschen kämpfen sich krampfhaft ihren Schirm festhaltend die Gehwege entlang. Jeder Bus, der vor der Nase wegfährt, birgt das Potenzial zum Weinkrampf.
In loser Folge werde ich “Berlin in Zahlen” dem gewöhnlichen sterblichen Nicht-Berliner näher bringen, um ihn zu animieren, nach Berlin zu kommen und alles akribisch nachzuzählen. Die Stadt ist im weltweiten Vergleich zwar nicht übermäßig groß, aber für Mitteleuropa ist sie schon ziemlich riesig. Und ab und zu findet man auch interessante Statistiken, die das belegen.
Als ich mich letztens mit der Kanzler-U-Bahn U55 beschäftigt habe, bin ich über durchaus beeindruckende Zahlen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestolpert. Wobei Unternehmenszahlen nach Außen immer etwas protzen sollen, oder? Die BVG kann das aber in Stück und Rad tatsächlich. Hier mal ein Blick…
Der Tango wurde von der UNESCO zum Teil des immateriellen Kulturerbes der Menschheit erklärt! Ich wusste bis dato gar nicht, dass das geht. Aber es geht. Und ich finde, das is ne dolle Sache!
Vor kurzem kam beim Quatschen über Gott und die Welt mal wieder das Thema Arbeitslosenquote hoch. Sie wird ja immer so schön “verkündet”. Und sie sinkt so hübsch. Nur irgendwie ächzt der Staat unter steigenden Sozialleistungen. Wie kann das sein, wo doch die Quote sinkt und man über Sanktionen noch eine Masse Geld einspart?
Da kam dann der Einwurf, dass ja zum Beispiel seit diesem Jahr Arbeitslose nicht mehr gezählt werden, wenn sie von privaten Vermittlern betreut werden. Also, ich wußte ja schon, dass 1 EUR Jobber und Weiterbildungsteilnehmer auf wundersame Weise arbeitstätig sind und nicht mitgezählt werden. Aber dass Arbeitslose, die nur von jemand anderem betreut werden, auch auf einmal statistisch werktätig sind – ist ja mal eine ganz tollkühne Idee der Politstrategen von den Regierungsparteien. Reicht es nicht langsam mit dem Ausmaß der Statistikmanipulation und Wählerverarsche?
Nun kommt – kurz vor dem vereinbarten Liefertermin der Schweinegrippe-Impfdosen an die Bundesregierung – eine gute Nachricht zur Schweinegrippeschutzimpfung:
Der Thilo hat mal wieder einen seiner Verbalböller losgelassen. Als Berliner kennt man das. Aber diesmal war etwas anders, nachdem die Meldung über den Ticker gelaufen war. 8 )
Es wurden mehrere scheinbar aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen zitiert – anstatt eine Zote wie sonst.
Die Zitate stammten aus einem ausführlichen Interview einer Zeitschrift.
Die Staatsanwaltschaft überlegt seit Tagen, ob man ein Verfahren wegen Volksverhetzung anstrengen sollte.
Das Interview wurde auf Beharren von Sarrazin so gedruckt wie gegeben, obwohl die Bundesbank es eine Woche zur Begutachtung hatte und Sarrazins Cheffe Präsident Axel Weber Änderungen wünschte.3)
Lang ist er her, mein Trauerfall in der Küche. Nach meiner Stellenauschreibung hatte ich verschiedene Bewerbungen für diese Schlüsselposition erhalten:
Inzwischen ist die Entscheidung gefallen: Carola ist in den Küchenschrank eingezogen. Ich glaub, die hat sich schon in den Salzstreuer verknallt. Bin mir aber nicht sicher. Sie schielt immer so rüber, aber der Pfefferstreuer steht genau daneben. Vielleicht steht sie ja auf was scharfes?
Gerade lief über den Ticker 1), dass zehntausend europäische Hotmail-Konten gehackt und die Daten online gestellt wurden. Microsoft hat den Vorfall bestätigt. Ermittlungen wurden eingeleitet. neowin.net hatte als erstes von dem Hackerangriff berichtet. Die Listen sind angeblich aus dem Internet entfernt worden, aber mit der Veröffentlichung ist es schon zu spät.
Betroffen sind Accounts von den Domänen hotmail.com, msn.com und live.com. Allen E-Mail-/Messenger-Nutzern sei dringend angeraten:
Passwörter ändern!
Update 07.10.2009:
Auch 20000 Email-Konten von Gmail, Yahoo Mail, Aol, Comcast und EarthLink wurden lt. BBC geknackt 2). Google soll das für seine Konten bestätigt haben. Wo bleibt man da letztendlich in der Erkenntnis? Beim allgemingültigen und oft wiederholten Ratschlag: Wechseln Sie regelmäßig ihre Passwörter.
1) “Zehntausend Hotmail-Konten gehackt”, Die Welt, 05.10.2009
2)“Auch Email-Konten von Google und Yahoo gehackt”, Die Welt, 07.10.2009
Der durchschnittliche Obdachlose wird bestimmt keinen Internetzugang haben und kann hier nicht lesen, wo er schlafen kann. Muss er auch nicht, dafür gibt es andere Wege. Aber vielleicht bewegt es den einen oder anderen dazu, einmal an die Obdachlosen zu denken und eine der Einrichtungen zu unterstützen.
Deshalb im folgenden Kontakte und Adresse für Obdachlose. Wer helfen will, bitte einfach Kontakt mit den Einrichtungen aufnehmen. Ich hoffe, ich habe gültige Adressen und Nummern erwischt.
Am 20. Tag der Deutschen Einheit jährt sich zum 40. Mal die Eröffnung des Berliner Fernsehturms. Guggst Du links! Er wurde 1969 kurz vor den Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag der DDR (07. Oktober) nach vierjähriger Bauzeit von Walter Ulbricht eröffnet. Noch heute ist er das höchste Bauwerk Deutschlands. Jährlich besuchen über 1 Million Menschen die Aussichtsplattform in 203 m Höhe oder das darüber in 307 m Höhe liegende sich drehende Restaurant.
Wer ist wohl berühmter? Das letzte Baby der DDR oder das erste Einheits-Baby?
Das letze Baby der DDR natürlich. Das läßt sich schwer wiederholen. Der Überlieferung nach soll damals eine Fotografin im Krankenhaus gewesen sein, um das erste Einheits-Baby zu fotografieren. Dabei hat sie dann zufällig das letzte DDR-Baby erwischt. Jedenfalls druckten die Medien in den Folgetagen weltweit die Story. Ein noch letzteres letztes Baby hat wohl niemand fotografiert und letztendlich ist sie es auch geblieben.
Und wo war das? Das war in Leipzig und das Baby bekam den Namen Sarah. Heute lebt die 19jährige im sächsischen Borsdorf. Leider kann ich kein Foto von der Dame bieten (obwohl sie sehr fotogen ist), da ich nicht zu den Presseleuten gehöre, die ihr regelmäßig vor dem 3.10. die Bude einrennen. Aber wer mag, kann ja mal nach Sarah Klier im Internet gucken.
Dem Vernehmen nach möchte sie Tourismusmanagement studieren, hat aber noch keinen Studienplatz erwischt und will als nächstes ein Auslandspraktikum in der Dominikanischen Republik machen.
Ich wünsche Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, alles Gute, viel Gesundheit und vor allem Erfolg bei allem, was Du Dir vornimmst!
Anläßlich des Welt-Vegetariertages hat der Vegetarierbund Deutschland aktuelle Berechnungen über die Gefräßigkeit Ernährungsgewohnheiten der Deutschen angestellt und kommt auf erschreckende erstaunliche Ergebnisse:
Jeder durchschnittliche Bundesbürger futtert demnach im Laufe seines Lebens 4 Kühe und Kälber, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne, 46 Schweine und 945 Hühner. Zu dieser Menge kommen noch viele Fische und Meerestiere.
Insgesamt würden in Deutschland jährlich rund 1,1 Milliarden Tiere gegessen (ohne Meerestiere).
Statistik verzerrt natürlich. Die ca. 5 bis 6 Millionen Vegetarier in Deutschland ziehen die Zahlen nach unten. Der durchschnittliche Fleischfresser verspeist mehr. Wieviele Tiere habe ich eigentlich schon “gerettet”? So ganz scharf ist das ja nicht abzugrenzen, da ich ohnehin kaum Fleisch gegessen habe. Aber statistisch gesehen?
Mal überschlagen: Ich esse seit 2 Monaten kein Fleisch. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines deutschen Mannes beträgt 78 Jahre. Also 936 Monate. Als Berliner mit dem geballten Wissen aus Ost und West kann ich nun entweder mit dem Dreisatz oder der Prozentrechnung geschwind ausrechnen:
Ich fürchte, mir fehlen die Worte. Das Deutsche Volk bekommt scheinbar tatsächlich, was es verdient.
Nur zur Erläuterung: Dass er auf Deutsch besteht, finde ich nicht das Problem. Es ist in der Diplomatie üblich, bei internationalen Interviews/ Pressekonferenzen in der Muttersprache zu antworten. Das mag evtl. unhöflich erscheinen, jedoch sind bei Äußerungen oft feine Unterschiede in den Formulierungen wichtig, die man nur in der Muttersprache hinbekommt. Man spart sich damit diplomatische Missverständnisse.
Was mir allerdings als Katastrophe erscheint, ist Westerwelles Art und Weise, wie er sich verbal dem höflichen Korrespondenten gegenüber äußert.
Neben den leckeren Dal Tomato gibt es viele anderer Linsengerichte, wovon ich heute Frühlingszwiebel-Dal ausprobiert habe. Das Gericht ist – wenn man sich an die Wasservorgabe hält – relativ “trocken”. Die Linsen saugen alles auf. Man kann dazu ein Curry mit Soße reichen oder man gibt von vorn herein mehr Wasser zu. Einfach mal ausprobieren, wie es besser schmeckt.
Wer ist hier Oldtimerfan? Fan von historischen Fahrzeugen? Geschichtsinteressiert? Handzeichen bitte… aaaahhh. Danke!
Dann habe ich hier einen Tip, wo man in Berlin verkehrstechnische Raritäten sehen kann, angeblich aber nur an den Sonntagen im September. Dann öffnet nämlich das Deutsche Technikmuseum Berlin sein Depot für Kommunalverkehr in der Kreuzberger Monumentenstraße 15. Vereinsarbeit wird hier großgeschrieben! Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahn U6 bis Platz der Luftbrücke und/oder Bus 140.